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Jakobsweg - Kultur und wandern - 15 Tage

Jakobsweg - Kultur und wandern
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Termin:
01.06.2019 - 15.06.2019
Preis:
ab 1679 € pro Person

Der Jakobsweg ist der bekannteste Pilgerweg der Welt. Das Grab des Apostels Jakobus in der spanischen Stadt Santiago de Compostela ist seit über 1000 Jahren das Ziel vieler Pilger. Wir laden Sie ein auf eine Reise in harmonischer Gemeinschaft. Teilstrecken legen Sie im komfortablen Reisebus zurück, leichte Wanderungen werden die Reise abrunden So können Sie in einer optimalen Kombination auf den Spuren von Millionen Pilgern wandeln und die überwältigende Landschaft Nordspaniens bestaunen.

1. Tag: Anreise zum ersten Pilgerort
Am frühen Morgen beginnen Sie die erste Etappe der Reise. Sie brechen auf nach St Puy en Valey. Die Altstadt mit ihrer schönen romanischen Kathedrale wird von dem Corneille-Felsen (755 m) überragt und zählt zu den reizvollsten Stadtensembles Frankreichs. Seit der Legende nach in der galloromanischen Zeit die Jungfrau Maria einer fiebernden Wanderin erschien, ist Le Puy Wallfahrtsort und Ausgangspunkt des Jakobswegs nach Santiago de Compostela.

2. Tag: Via Podiensis
Nachdem Sie die beeindruckende Kathedrale Notre-Dame-de-France besucht und die Stadt Le Puy besichtigt haben, begeben Sie sich zur ersten leichten Wanderung. Der Weg führt Sie entlang der Via Podiensis, einem der schönsten Teilabschnitte des Jakobswegs bis zur Templerkirche von St.-Christophe-Sur-Dolaison. Lassen Sie sich von der vulkanisch anmutenden Landschaft in ihren Bann ziehen. Mit dem Bus fahren Sie vorbei an zahlreichen Flüssen eingebettet in grüne Wiesenlandschaften nach Conques, dem nächsten Übernachtungsort.

3. Tag: Aufbruch nach Lourdes
Am Morgen brechen Sie auf Richtung Cahors. Hier können Sie eine der besterhaltenen Brücken des Mittelalters überqueren und einen letzten Blick auf den Fluss Lot werfen, welcher Sie die letzten beiden Tage begleitet hat. Außerdem lädt die die Kathedrale Saint-Etienne zu einer Besichtigung ein. Im Anschluss führt Sie die Reise nach Toulouse. Hier darf ein Besuch der bekannten Pilgerkirche Saint-Sernin nicht fehlen. Ziel des heutigen Tages ist der bekannte Wallfahrtsort Lourdes. In Lourdes hatte 1858 Bernadette Soubirous ihre Vision. Bernadette, die Tochter eines Müllers, behauptete, dass ihr in der Massabiella-Grotte die Mutter Gottes erschienen war und zu ihr gesprochen hatte: „Ich bin die Unbefleckte Empfängnis“. Die Kirche erklärte die Erscheinungen für authentisch. Bernadette grub die Quelle, deren Wasser zu Wunderheilungen führte. Abendessen und Übernachtung in Lourdes. Hier haben Sie an der Lichterprozession teilzunehmen.

4. Tag: Über die Pyrenäen
Am Morgen brechen Sie auf zur Überquerung der Pyrenäen. Die Serpentinen hinauf zum Col du Somport werden dank der Panoramafenster des Busses atemberaubende Einblicke auf die Umgebung liefern. Ab Somport führt ein Wanderweg durch die ruhige und einsame Bergwelt. Vorbei an den Ruinen des uralten Pilger-Hospitals Santa Cristina geht es stetig bergab zum stillgelegten Bahnhof der Estación Confranc. Von hier aus geht es mit dem Bus weiter nach Jaca. Auf dem Weg dürfen Sie sich aber nicht den Besuch des Klosters San Juan de la Peñas entgehen lassen. Es wurde dabei sehenswert unter einen über 50 Meter hohen Felsvorsprung erbaut. Im Inneren des Felsenklosters befindet sich eine Gruft der Könige Aragons und der Legende nach soll hier der heilige Gral eine zeitlang aufbewahrt gewesen sein.

5. Tag: Von Brücken und Wein
Als wichtige Pilgerstation am Jakobsweg war Jaca im Mittelalter von Bedeutung, wovon heute noch die Brücke Puente San Miguel zeugt. Das bedeutendste Bauwerk Jacas ist die romanische Kathedrale San Pedro, die in den späteren Jahrhunderten umgestaltet und plateresk ausgeschmückt wurde. Die Reise führt von der ehemaligen Hauptstadt des Königreiches Aragon aus nach Eunate. Von hier aus gehen Sie zu Fuß zur Puente de la Reina – eine der schönsten Brücke am Jakobsweg. Im Anschluss geht es weiter nach Estella, dem „Toledo des Nordens“, mit seinem Palast der Könige von Navarra und dem Kloster Irache. Hier wartet eine Besonderheit auf Sie: Wasser und Wein sprudeln aus der Wand. Als Willkommensgruß der Pilger, deren Tageswanderung hier oft ihr Ende findet kann man sich an den Zapfhähnen, welche aus der Wand ragen bedienen. Frisch gestärkt geht es weiter nach Santo Domingo de la Calzada, dem Ort des legendären Hühnerwunders. Am Abend erreichen Sie Burgos wo Sie die gotische Kathedrale besichtigen.

6. Tag: Burgos hautnah
Heute unternehmen Sie eine halbtägige Besichtigung von Burgos, das mit prächtigen Bauten und dem alten Stadttor einiges zu bieten hat. In der Kathedrale von Burgos, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, liegt der bekannte spanische Held El Cid begraben. Die Filigranarbeiten an den schmalen Turmhelmen und der Außenseite der Kronfeldherrenkapelle gehören zu den herausragenden künstlerischen Meisterwerken.
Der Nachmittag steht Ihnen in Burgos zur freien Verfügung. Flanieren Sie durch die Gassen Burgos und genießen Sie einen Nachmittag voller Imposanter Bauten der alten Stadt oder einen Kaffee auf dem Plaza Mayor.

7. Tag: Endlose Meseta
Durchqueren Sie die endlosen Weiten der Hochebene Meseta; Ihre Reise führt weiter nach León. Unterwegs besuchen Sie Fromista, einen ehemaligen Pilgerrastplatz mit romanischer Hallenkirche. Über Villacazar de Sirga und Carrion de los Condes gelangen Sie zum Kloster San Zilo und nach Sahagun, das 1805 als kleine Ansiedlung mit königlichen Privilegien ausgestattet wurde und seitdem eine große Anziehungskraft auf die Pilger hat. Bei einem Spaziergang sehen Sie die wunderschöne Altstadt, die sich vor allem durch ihre Ziegelsteinverzierungen hervortut. Weiterfahrt nach León, der ehemaligen Hauptstadt des Königreiches León.

8. Tag: Von León zum Eisenkreuz
Am Vormittag erwartet Sie der Reiseleiter zu einer Führung durch León. Entdecken Sie eine der schönsten Städte entlang des Pilgerweges mit der imposanten Kathedrale und ihren wunderschönen Glasfenstern. Danach führt Sie die Reise zum Fluss Obrigo, welchen Sie über die römische Brücke überqueren, die mit ihres fast 20 Bögen ihresgleichen sucht. In Astorga besuchen Sie das Pilgermuseum. Weiter geht es über den Rabanal del Camino nach Foncenadon. Hier starten Sie eine Wanderung zum Cruz de Ferro. Bei diesem auf 1500 m hoch gelegenen Eisenkreuz legen traditionsgemäß Pilgerreisende einen Stein ab. Die Wanderung führ weiter durch das Nachtigallental nach Molinaseca. Von dort bringt Sie der Bus nach Ponferrada.

9. Tag: Ankunft in Santiago de Compostela
Nach dem Frühstück führ die Reise weiter nach Villafranca del Bierzo. Vor der Stadt lag früher die Jakobskirche mit der "Heiligen Pforte". Pilger, die damals durch diese Pforte schritten erhielten die gleiche Absolution wie in Santiago de Compostela, auch wenn sie dieses Ziel der Pilgerreise nicht mehr erreichten. Villafranca ist geprägt durch die Stiftskirche Santa Maria de Cluniaca sowie die beeindruckende Burg des Markgrafen von Villafranca. Anschließend Auffahrt auf den Cebreiro Berg, der das letzte große Hindernis des Weges für die Pilger bedeutet. Hier besuchen Sie die älteste Pilgerkirche auf dem Jakobsweg. Im weiteren Tagesverlauf gelangen Sie nach Melide, wo der Camino Primitivo in den Camino Frances mündet, besuchen Sie die Kirche Santa Maria, ehe Sie am Abend in Santiago de Compostela eintreffen werden.

10. Tag: Santiago de Compostela
Heute unternehmen Sie eine ausführliche Besichtigung von Santiago de Compostela, bei welcher Sie Denkmäler verschiedener Baustile und wahre Juwelen der Baukunst entdecken werden. Enge Gassen wechseln sich ab mit Plätzen und mittelalterlichen Gebäuden, die der Stadt eine so unnachahmliche Atmosphäre verleihen. Besonders herausragend ist natürlich die Kathedrale deren majestätische Fassade die Pilger überwältigt und die auch auf den spanischen Cent-Münzen abgebildet ist. Selbstverständlich darf auch ein Pilger-Gottesdienst nicht fehlen. Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung für eigene Erkundungen.

11. Tag: Santiago - Oviedo
Heute verlassen Sie den französischen Jakobsweg und fahren über La Coruña, mit sehenswerter Altstadt, zur malerischen Stadt Barreiros und weiter entlang der kantabrischen Küste nach Oviedo, Bischofssitz und Hauptstadt Asturiens. Die Kathedrale und die Altstadt Oviedos sind einen Besuch wert.

12. Tag: Oviedo - Santander
Die Reise führt entlang der nordspanischen Küste vorbei an den bekanntesten Seebädern. Das gründerzeitliche Seebad Santander ist bis heute wegen seines milden Klimas ein beliebtes Sommerziel wohlhabender Spanier. Dank seiner Sommeruniversität und der internationalen Theater- und Musikfestspiele ist Santander eine der Kulturmetropolen Spaniens. Die am Golf von Biscaya nahe der französischen Grenze gelegene Stadt San Sebastian ist das vornehmste Seebad Spaniens. Die Stadt liegt in der muschelförmigen Meeresbucht La Concha. Der Aufstieg San Sebastians zum Seebad mit Weltruf begann im 19. Jh., als Königin Maria Christina es zu ihrem Sommersitz erkor. Seither hat sich die Stadt zu einem internationalen Seebad entwickelt, das auch heute mit seinen Boulevards, Restaurants, Cafés und dem Casino einiges von der mondänen Atmosphäre des 19. Jahrhunderts bewahrt hat.

13. Tag: Rocamadour
Nachdem Sie die Pyrenäen ein zweites Mal überquert haben führt Ihre Reise in die Heilige Stätte und Hochburg der Wallfahrt, das Dorf Rocamadour. Hängend an seinem Kalkfelsen, überragt der Ort majestätisch den Cañon des Alzou. Welch eine wilde und bewahrte Umgebung! Berühmt für seine Heiligtümer und besonders für seine Schwarze Madonna, zieht Rocamadour jedes Jahr eine große Anzahl Besucher und Pilger an.

14. Tag: Bourges
Der letzte Tag voller Erkundungen wartet auf Sie. Aber dieser hält ein weiteres Highlight für Sie bereit. Es geht in die Kunst- und Geschichtsstadt Bourges. Sie verfügt über ein reiches architektonisches Erbe. Die Kathedrale Saint-Étienne, die im XIII. Jahrhundert erbaut wurde, gilt als UNESCO Weltkulturerbe und präsentiert sich durch das „fehlende“ Querschiff als Besonderheit ihrer Epoche. Auch die alten Kirchenfenster sowie die sakralen Skulpturen werden Sie zum Staunen bringen. In der Nähe bietet der Garten des Archevêché mit bunt blühenden Blumen einen fabelhaften Blick auf die Kathedrale Saint-Étienne.

15. Tag: Der Heimat entgegen
Den Jakobsweg bereist, erkundet und kennengelernt können Sie nun die Heimreise durch das Burgund und den Schwarzwald antreten. Eine Reise voller interessanter Eindrücke liegt hinter Ihnen und Sie können sicher noch lange von Ihren Erlebnissen erzählen.
Am Abend erreichen Sie die Ausgangsorte der Fahrt.

  • Reise im modernen Fernreisebus mit Schüle-Reisebegleitung
  • 14 x Übernachtung / Halbpension in ausgewählten Hotels der guten Mittelklasse
  • Geführte Wanderungen lt. Reiseverlauf
  • Stadtbesichtigungen mit örtl. Reiseleitung in Burgos, León, Santiago de Compostela, La Coruña und Bourges
  • Örtliche Übernachtungssteuern

Mittelklassehotel

  • Doppelzimmer Du/WC Halbpension
    1679 €
  • Einzelzimmer Du/WC Halbpension
    2029 €

Abfahrtsorte

  • z.B. A-Hörbranz, Shell-Tankstelle
    0 €

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Mindestteilnehmer:
Unsere Reisen werden ab 20 Teilnehmern durchgeführt. Sollte die Mindestteilnehmerzahl wider Erwarten nicht erreicht werden, behalten wir uns vor, die Reise spätestens 21 Tage vor Abreisedatum zu stornieren. Für Ausflüge, welche gegen Aufpreis buchbar sind, gilt eine Mindestbeteiligung von 15 Personen.

Allgemeine Pass- und Visumerfordnernisse:
Soweit in der jeweiligen Reisebeschreibung nicht anders angegeben, ist für deutsche Staatsbürger der Ausweis bzw. Reisepass ausreichend.

Mobilität:
Unsere Reisen sind im Allgemeinen für Personen mit eingeschränkter Mobilität dann nicht geeignet, sofern ein Ein- und Aussteigen in bzw. aus dem Bus nicht ohne fremde Hilfe möglich ist.

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